Die olympischen Segel-Sportler haben Angst um ihre Gesundheit, wenn sie im August in Rio de Janeiros verdreckte Guanabara-Bucht steigen müssen. Für die Anwohner der Bucht ist dieses Gefühl Alltag. Die Angst vor Viren an Land und sogar tödlichen Keimen im Wasser. Für sie ist Olympia vor allem die zerplatze Hoffnung auf eine Verbesserung der Lebensbedingungen.  

Radio-Feature in der Sendung "Weltzeit" in Deutschlandradio-Kultur über die Hintergründe und Folgen der Verschmutzung (03.08.2016).  Weitere Beiträge zum Thema:  Beitrag in NDR Info   - Artikel auf NDR.de

 

 

 

 

 

Der Klimawandel in den bayerischen Alpen

Welche Folgen des Klimawandels kann man in Deutschland beobachten? Wie sieht es in den bayerischen Alpen aus? Wo spüren die Menschen die Erderwärmung im Alltag? Über Trockenheit im Allgäu - und die neusten Forschungsergebnisse zum Klimawandel.  Radio-Beitrag in SWR2-Impuls. 

 

 

 

 

 

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Reportage in taz.die Tageszeitung: "Trockenheit auf der Alm"
taz 18.August 2015.pdf
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Die Schellalm, 1.480 Meter Höhe

# Eine Quelle für Trinkwasser, 15 Minuten entfernt

# 2013 versiegten zeitweise alle Quellen

Carl Petzold ist Almhirte und gehört damit zu den  den Ersten, die den Klimawandel spüren bekommen. Manchmal bleibt über Wochen der Regen aus. Dann kommt Starkregen, den der ausgelaugte Boden nicht aufnehmen kann. Und die Bergquellen versiegen. 

 

 

Der Hintergrund: Sterbene Gletscher, Schmelzender Schnee

Der Alpenraum hat sich im 20. Jahrhundert um durchschnittlich 1,2 Grad erwärmt, bis 2050 sollen weitere 1,2 Grad hinzukommen. Für die Gletscher in den bayerischen Alpen bedeutet das, dass ihre letzten Jahre gezählt sind. Bis Mitte des Jahrhunderts wird auch vom letzten Gletscher nicht mehr viel übrig sein, so der Forscher Michael Weber von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Bis dahin werde auch die Schneedecke in der Zugspitzregion vier Wochen früher verschwinden. Weil der Schnee auch der Wasserspeicher für die Bergflüsse ist, wird einerseits die Trockenheit verstärkt. Andererseits kann es durch das Schmelztempo im Tal häufiger zu Überschwemmungen kommen.